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Die Bollatrice des Enrico Dani

Liste der Stempeltypen

Über die Jahre der Nutzung der Dani Maschine wurden in Italien verschiedene Stempelarten verwendet.

sperimentale

Dieser experimentelle Stempel wurde während der Versuche zur Einführung der Dani-Maschine und der Balkennummernstempel ausschliesslich in Florenz verwendet.

sperimentale

definitiva

Diese "endgültige" Stempelform ist die bekannteste Erscheinungsform der Stempel der Dani-Maschine. Zuerst im Dezember 1876 in Rom und im Januar 1877 Mailand verwendet läßt sich diese Stempelform für nahezu alle Provinzhauptstädte Italiens nachweisen.

In der Darstellung dieser Stempelform für die verschiedene Orte weißt die verschiedenen Stempeltexte mit den mir bekannten Literaturdaten aus.

Die Verwendung der Nummernstempel wurde 1890 für Italien eingestellt. Die Verwendung der Nummernstempel in Dani-Maschinen ist bis 1892/93 für mehrere Postämter leicht nachzuweisen. In Florenz ist die Verwendung bis 1899 nachweisbar.

Die Zuordnung der frühen Stempel zur Dani-Maschine fällt leicht - die Daguin-Maschine wird erst 1884 in Frankreich eingeführt. Und auch dass klassische Daguin-Kriterium - ein Abstand von 28 mm wird von den meisten frühen Danis übertroffen: der Abstand beträgt in der Regel 30-32 mm. Das klassische Dani-Kriterium ist die Parallelität der beiden Stempelabschläge.

Definitiva

Josz

Die ersten Tondi Riquadrati - dies ist eine wörtliche Übersetzung von "squared circle" - wurden 1888 ???ToDO??? in Turin ????ToDO???? verwendet. Mit der Abschaffung der Nummernstempel wurden diese Stempel - in der Regel als Ersatz - italienweit ausgeliefert.

In der Dani Maschine wurden diese Stempel in der Regel paarweise eingesetzt. Dabei gibt es zwei Varianten: zum einen werden zwei einzelne Handstempel eingesetzt, für acht Postämter hat Josz aber auch Doppelplatten geschnitten.

Josz

Varia

TR + sbarre

TR + Circle

Circle + TR

Duplex

siehe auch: Beweise für Duplexstempel

Duplex

Bei dieser Variante ist der Nachweis ähnlich schwierig wie bei der Jozs-Variante. Zum einen ist der Nachweis zu führen, dass es sich nicht um zwei Abschläge des gleichen Handstempels handelt. Dies ist im unten gezeigten Beispiel aus Rom leicht, da es bei beiden Abschlägen deutliche Unterschiede gibt. Am augenfälligsten ist die Stellung der 0 zum M in ROMA. Im linken Abschlag steht die 0 zwischen dem M und dem A, im rechten unter dem M.

Beispiel aus Rom

Schwieriger ist die Unterscheidung von Duplex-Handmaschinenstempeln und Duplex-Handstempeln, wie er im nächsten Bild gezeigt wird. Meine These geht dahin, dass die Maschinenstempel ein wenig grösser als die Handstempel sind. Bewiesen ist allerdings garnichts.

Und eine dritter Unterscheidung dürfte nicht zu führen sein: die zwischen einer Daguin- und einer Dani-Maschine. Mein Einschätzung, dass es sich bei italienischen Duplex-Maschinen-Stempeln in der Regel um Dani-Stempel beruht auf der Tatsache, dass die Daguin-Maschine im römischen Postmuseum nur für einen Stempelkopf ausgerüstet ist, also den deutschen Mix&Genest gleicht.